Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung

Zukunft

Nach Abschluss des Projekts bleiben die Thurauen nicht sich selbst überlassen. Diverse Gremien nehmen in Zukunft Aufgaben in den Thurauen wahr – vom Betrieb über Information und Vermittlung bis zur fachlichen Mitwirkung und Beratung.

Die Betriebsgruppe koordiniert Pflege und Unterhaltsmassnahmen im Auengebiet

Die vielseitigen Themen, die in diesem Gebiet berücksichtigt werden müssen, bedingen ein entsprechendes Fachwissen. Die Betriebsgruppe besteht deshalb aus Vertretern verschiedener Abteilungen der kantonalen Baudirektion: Abteilung Wasserbau, Abteilung Wald und Fachstelle Naturschutz. Zudem sind der Rangerdienst sowie die Leitung des Naturzentrums darin vertreten. Die AXPO ist auf der Konzessionsstrecke des Kraftwerks Eglisau-Glattfelden für den Gewässerunterhalt zuständig und deshalb ebenfalls Mitglied der Betriebsgruppe.

Das Naturzentrum Thurauen erfüllt Informationsaufgaben

Im Rahmen eines Leistungsauftrags des Kantons Zürich übernimmt das Naturzentrum verschiedene Informationsaufgaben rund um die Thurauen. Dazu gehören u.a. der Betrieb der Ausstellung und die Durchführung von Führungen, die gern und häufig auch von Schulklassen gebucht werden. Die neueste Errungenschaft im Bereich Information ist die kostenlose Thurauen-App.

Der Rangerdienst gibt Besucherinnen und Besuchern Auskunft und sorgt für die Einhaltung der Schutzverordnung

Auch das Pflichtenheft der Ranger basiert auf einem Leistungsauftrag des Kantons Zürich. Die Ranger informieren Besuchende im Gelände über die Bedeutung und die Naturwerte des Schutzgebietes, kontrollieren Einrichtungen wie z.B. die Beobachtungsverstecke, Absperrungen und Tafeln und sorgen dafür, dass die Schutzvorschriften eingehalten werden.

Das Beurteilungsgremium überwacht die weitere Entwicklung und gibt Empfehlungen ab

Die Baubewilligung hält fest, dass nach Projektabschluss ein Beurteilungsgremium gebildet wird, das die Weiterentwicklung der Thurauen überwacht, bei unerwünschten Entwicklungen über Massnahmen befindet und entsprechende Anträge an kantonale Behörden stellt. In dieser Gruppierung sind u.a. die Standortgemeinden, die Pro Thur, der landwirtschaftliche Bezirksverein und das Naturzentrum vertreten. Das Gremium ermöglicht die Einflussnahme der Betroffenen auf die Gebietsentwicklung. Es wird im Lauf des Jahres 2018 gebildet und tritt im Herbst 2018 erstmals zusammen.