Klimaschutz

Treibhausgasemissionen

Ursache für den Klimawandel ist die Zunahme von Treibhausgasen (Kohlendioxid (CO2), Methan, Lachgas, synthetische Gase) in der Atmosphäre. Im Kanton Zürich wurden 2015 rund 6.2 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente ausgestossen (exkl. Luftfahrt). Die Treibhausgase entstehen vor allem bei der Wärmeerzeugung der Gebäude und im Verkehr. Auch in der Industrie, in der Landwirtschaft und in der Abfall- und Abwasserbehandlung werden Treibhausgase verursacht. Zählt man die durch Importgüter im Ausland verursachten Treibhausgasemissionen hinzu, erhöht sich der Ausstoss von Treibhausgasen auf mehr als das Doppelte.

Massnahmen zur Reduktion

Der Kanton Zürich setzt sich dafür ein, den Ausstoss von Treibhausgasen zu vermindern. In verschiedenen Bereichen hat der Kanton bereits diverse Massnahmen umgesetzt. Wichtige Instrumente sind z.B. die energetischen Bauvorschriften oder die Raum- und Verkehrsplanung. Der Massnahmenplan Verminderung der Treibhausgase bündelt die klimarelevanten Aktivitäten des Kantons und stellt 28 neue Massnahmen dar, die in den nächsten Jahren umgesetzt werden. Damit will der Kanton die Treibhausgasemissionen weiter senken. 

Nationale und internationale Klimapolitik

Mit dem Übereinkommen von Paris hat sich die internationale Staatengemeinschaft 2015 das Ziel gesetzt, die globale Erwärmung auf deutlich unter 2 °C und möglichst auf 1.5 °C zu begrenzen. Auch die Schweiz hat das Übereinkommen ratifiziert und sich das Ziel gesetzt, die Treibhausgasemissionen bis 2030 zu halbieren. Wesentliche Massnahmen zur Reduktion sind z. B. die CO2-Abgabe auf fossile Brenn- und Treibstoffe, das Gebäudeprogramm, das Emissionshandelssystem oder die CO2-Emissionsvorschriften für Fahrzeuge. Die Massnahmen sorgen dafür, dass die Treibhausgasemissionen in der ganzen Schweiz laufend gesenkt werden. Um das Klimaziel gemäss Pariser Übereinkommen zu erreichen, darf nach 2050 nicht mehr Treibhausgas ausgestossen werden als in Senken gebunden wird (Klimaneutralität).