Kies & Aushub

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Kies & Aushub

3 Millionen Kubikmeter Kiesabbau, 4 Millionen Kubikmeter Aushubablagerung

Im Kanton Zürich fällt mehr Aushub an als Kies abgebaut wird. Über 1 Million m³ unverschmutzter Aushub wird daher in umliegenden Kantonen abgelagert.

Aktuelle Statistiken und Zahlen zu Kies und Aushub

KAR-Modellierung

Überkantonale Zusammenhänge sind in den Berichten «KAR Modell: Modellierung der Kies-, Aushub- und Rückbaumaterialflüsse» modelliert.

Die Daten sind in der KAR-Modellierung online dargestellt.

300 Millionen Kubikmeter Kiesreserven

Im Kanton Zürich liegen die grossen Kiesgebiete im Unterland und Weinland. Es handelt sich um Kieslagerstätten mit einer ausgezeichneten Kiesqualität.

Im Rahmen der heutigen Gesetzgebung dürfen rund 300 Millionen m³ dieser Kiesreserven ausgebeutet werden. Bei einer jährlichen Abbaurate von 3 Millionen m³ reicht der Vorrat also über 100 Jahre.

In allen übrigen Gebieten des Kantons Zürich sind die Reserven weitgehend ausgebeutet, oder reichen für kaum mehr 30 Jahre.

Die Konzentration des Kiesabbaus auf einen bestimmten Kantonsteil beruht also letztlich auf einem geologischen Tatbestand. Als Folge davon entsteht ein grosses Verkehrsaufkommen durch die Transporte von Aushub ins und von Kies aus dem Zürcher Unterland.

20% Bahnanteil für Kies und Aushub

Im Kantonalen Richtplan ist ein Bahnanteil von 35% als Zielgrösse vorgegeben. 

In die Berechnung vom Bahnanteil für Kies und Aushub fliesst das Gewicht der transportierten Materialien, und damit nicht die vollbrachte Verkehrsleistung (Gewicht x Distanz). Zudem werden in dieser Statistik auch Bahntransporte aufgenommen, deren Ursprung oder Ziel nicht im Kanton Zürich liegen. Der Bahnanteil für Kies und Aushub betrug in den letzten Jahren zwischen 15 bis 20%.

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