Altlasten

Belastete Standorte

Symbolbild Sanierung

Belastete Standorte sind Zeugen einer Zeit, in der noch keine umweltverträglichen Wege zur Abfallbeseitigung bekannt waren. Was bei der Erzeugung von Gütern übrig blieb oder in Haushalten als nicht mehr verwertbare Resten anfiel, wurde häufig vergraben oder in offenen Gruben abgelagert. Dies geschah nicht aus Verantwortungslosigkeit oder Nachlässigkeit, sondern weil das Wissen fehlte.

Inzwischen sind Jahrzehnte vergangen, wir wissen mehr, und damit ist uns eine neue Aufgabe erwachsen: Die Altlasten sollen im Rahmen der Nachhaltigkeitsentwicklung von Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft bereinigt werden. Das ist eine Aufgabe, die der Kanton Zürich und seine Bevölkerung übernehmen müssen. Wir tragen die Verantwortung für die kommenden Generationen.

 

 

«Die BAFU Vollzugshilfe «Messmethoden im Abfall- und Altlastenbereich» (Stand 2017) beschreibt die TOC400-Methode in Feststoffproben (Methode F-25b) basierend auf der DIN-Norm 19539:2016-12.
Diese Methode kann zur Beurteilung von Aushubmaterial und anderen Abfällen bezüglich TOC-Gehalt im Hinblick auf deren Ablagerung in einer Deponie angewendet werden. Daher wird das im April 2015 publizierte Merkblatt «Klassierung von Aushubmaterial bezüglich Belastungen mit organischen Verbindungen» mit der beschriebenen Methode «TOC-EC» ungültig. Für die Analyse von Abfällen aus thermischen Verbrennungsanlagen sowie von Abfällen im Hinblick auf dessen Verwertung in der Zementherstellung ist die TOC400-Methode nicht geeignet. »


 

Informationsveranstaltung ChloroNetpraktisch vom 16. Juni 2020

Die erste Informationsveranstaltung ChloroNetpraktisch für Gutachter und Behörden findet am Dienstagnachmittag, 16. Juni 2020 im Zentrum Liebfrauen an der Weinbergstrasse 36 in Zürich, statt. 

Informationsveranstaltung Altlasten vom 27. Oktober 2020

Die nächste Informationsveranstaltung für Altlasten-Gutachter findet am Dienstag, 27. Oktober 2020 im Zentrum Liebfrauen an der Weinbergstrasse 36 in Zürich, statt.

KbS Seen

Im Rahmen des Projekts «KbS Seen» hat das AWEL von 2016 bis 2018 die Seesedimente des Zürich-, Greifen- und Pfäffikersees auf erhöhte Schadstoffbelastungen untersucht. Die Ergebnisse liegen nun im Schlussbericht vor.

Alle belasteten Seestandorte sind im KbS erfasst und im GIS-Browser öffentlich einsehbar. Das AWEL treibt die Untersuchung und, wo notwendig, die Sanierung dieser Standorte in den Seen voran.